Allgemein, Verkehrsmittel für Reisen

Offener Brief an die Firma Flixbus und billpay: Unfaire Zahlungsmodalitäten

An
Firma Flixbus Mobility GmbH
Birketweg 33
80639 München

und:

Firma Billpay GmbH
Zinnowitzer Straße 1
10115 Berlin

- an beide per Mail. -


Sehr geehrte Damen und Herren,
aufgrund großen Ärgers bei der Buchung und schlechter Bedienung am Telefon schreibe 
ich Ihnen einen offenen Brief an die Firma Flixbus/MeinFernbus und die Firma Billpay.

Daher an dieser Stelle meine KRITIK:
Die Reise selbst läuft grundsätzlich problemlos ab. Daher fahre ich inzwischen gern mit Ihren Fernbussen. Was mich wütend macht ist die Art und Weise, wie Flixbus die Kundinnen und Kunden bei der Buchung im Internet behandelt. Obwohl bisher alles per Lastschrift bezahlt wurde, soll das nun plötzlich nicht möglich sein. Als meine angeforderte Lastschriftzahlung online nicht genehmigt wurde, habe ich bei flixbus in Berlin angerufen. Die lapidare, verärgerte Auskunft des Mitarbeiters lautete, ich solle die Cookies im Cache löschen. Ich hatte die Chronik meines web-browsers gelöscht – und trotzdem konnte ich nicht per Lastschrift zahlen. MEIN HINWEIS AN SIE und alle, bei denen ich irgendwas einkaufe: Menschen haben im Gegensatz zu Algorithmen Verstand. Und viele dieser Menschen mit Verstand GEBRAUCHEN DIESEN AUCH. Das bedeutet: es wird nur eine Fernbusfahrt gebucht, wenn diese auch bezahlt werden kann!!! Mit einem schlanken Geldbeutel einer Studentin oder Studenten ist man auch auf die günstigen Preise der Fernbusunternehmen angewiesen! Beim Verkaufshäuschen vor Ort am ZOB Dortmund hätte es entgegen der Auskunft aus Berlin ein paar Euro mehr gekostet; klar, die diensthabende Agentur will auch ihr Geld am Verkauf der Fahrtkarten verdienen! Ich empfinde es als eine Frechheit und Schlag ins Gesicht, dass ich nicht per Lastschrift zahlen sollen darf! Wenn Sie es nicht nötig haben, StudentInnen, die – ach welch ein Zufall! – in einer Gegend einer STadt wohnen, in der eben nicht wohlhabende Leute wohnen, dann sparen Sie sich Ihre Werbungsmasche, die auf junge Leute (die meist wenig Geld haben, wenn Papa nicht bei der Deutschen Bank arbeitet) abzielt. Und wenn gerade diese beschissene Regel, dass man KundInnen, die in Geringverdiener-Wohngegenden wohnen nicht mit Lastschrift zahlen dürfen zu den günstigen Fahrpreisen führt: dann machen Sie eben im Vorfeld die Fahrkarten für Fernbusreisen ein paar € teurer. Das kostet den Fahrgast dann zwar mehr Geld, aber man spart sich das Gerenne zum Verkaufshäuschen am ZOB, an dem meist nur lange Schlangen verbunden mit langer Wartezeit zu finden sind. Menschen sollen denken und websites gestalten und deren Regeln bestimmen, nicht Algorithmen!!!

ANGELIKA STEGER

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2 Gedanken zu “Offener Brief an die Firma Flixbus und billpay: Unfaire Zahlungsmodalitäten

  1. Sabine Maly schreibt:

    Ich finde es eine Bodenlose Frechheit, das man 8 Euro für die Fahrt bezahlt und wenn noch kein Geld auf dem Konto ist dann 17, 90 bezahlen soll. Ich weiß nicht wie viele Leute auch so ein Problem haben aber ich werde diesen Betrag von 17,90 definitiv nicht bezahlen habe jetzt auch schon einen Anwalt eigeschaltet

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