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Allgemein, Ausstellung, Kunstkritik, Stadtrundfahrt

Gekritzel, Geschmiere oder Kunst? StreetArt als Subkultur oder Hochkultur?

Jeder Stadtbewohner-/in kennt sie: unleserliche Schriftzüge und Namenskürzel auf Häuserwänden, Pfeilern von Autobahnbrücken oder auf Zügen. Manchmal mit politischer oder gesellschaftlicher Botschaft versehen. Manchmal bunt, mit dicken Buchstaben, was manchen langweilig-einfarbigen Waggon eines Zuges richtig schön macht. Für die Besitzer-/innen von Häusern oder die DB AG ist das nur Sachbeschädigung, eine Straftat, die geahndet werden muß. Doch wie der Löwenzahn trotz aller Unkrautvernichtungsmittel immer wieder aus allen Ritzen sprießt wie es ihm beliebt, gibt es immer wieder. Graffiti als persönliche Ausdrucksform, frecher Protest und Beweis dafür, dass man zur Szene gehört. Denn was die Passantin/der Passant als unschönes Gekritzel wahrnimmt, sind Namenskürzel.

Am Dienstag den 6. September 2016 gab es mit der  StreetArtGallery44309 einen Kunstspaziergang durch Teile des Unionviertels. Start war an der Galerie und Büro in der Rheinischen Straße 16, dort wurden die Besucher-/innen begrüßt und die StreetArtGallery vorgestellt.Anders als bei den gewöhnlichen Museen kann man hier selbst ausprobieren, was z. B. Siebdruck ist. ziel dabei ist es, die Bildende Kunst, die „fine art“ mit der Studio- und StreetArt-Kunst zusammenzubringen. Diese praktische Variante werde ich einmal nutzen – auch selbst Kunst machen, anstatt nur Kunst anzusehen, zu konsumieren. Das Durchschnittsalter der Spaziergänger-/innen dürfte jedoch weit über dem der meisten Sprayer/Graffiti-Künstler gelegen haben…

Nach der Einführung ging es dann aber hinaus: die Straße als Ort der Kunst.

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links die legale StreetArt mit Zustimmung des Hausbesitzers, rechts das tagging: offensichtlich ist der Respekt da, nicht in das bestehende Bild hinein seinen eigenen Namen zu „taggen“.

Landesteile werden durch Grenzen markiert, die Zugehörigkeit zu einem Land z.B. durch eine Flagge. Der eigene Stadtteil, der eigene Kiez wird durch das Namenskürzel an der Häuserwand, durch einen „Tag“ markiert. Tagging ist wichtig für das Abstecken von Grenzen. Hunde heben ihr Beinchen, um zu sagen: hey hier ist mein Revier, komm mir nicht zu nahe. StreetArt ist eine männlich dominierte Form. Es gibt viel mehr männliche als weibliche Künstler wie im HipHop als Musikrichtung.

Jedoch gibt es auch weibliche Kunst in der StreetArt: Alice Pasquini aus Rom mit einem Motiv nahe der StreetArtGallery selbst. Monia Labidi von der StreetArtGallery sagt dazu, dass dieses Motiv ein weiblicher Bilck auf den Frauenkörper sei. Wie Frauen sonst oft dargestellt werden, braucht an dieser Stelle nicht erwähnt zu werden. Sehr angenehm, mal eine andere Sichtweise auf Weiblichkeit in der Kunst zu erleben. Eigentlich hatte sich der Hausbesitzer als Motiv ein Trike gewünscht, weil im Haus eine Autowerkstatt gewesen war. Das war Alice Pasquini aber zu männlich dominiert. Bilder von Trikes gibt es aber schon viele.20160906_181631

Ob es in dem Laden daneben nur Kraut und Rüben gab, konnten wir beim Kunstspaziergang nicht testen😉

Auffällig war bei der gesamten Führung, dass es kaum Deutungen der Bilder durch die Künstler-/innen selbst gibt. Man sei frei in der Interpretation, sagte Monia Labidi.

Den Anfang für die StreetArt als Kunstform  machte tatsächlich das tagging, bevor später Buchstaben im „bubble“-Stil ( dicke Buchstaben aneinander als Wort) daraus wurden. Bei den Bildern gibt es überraschendes bei der Gestaltung. Nicht einfach hingesprüht ist das; jede-/r hat seine oder ihre bestimmten Motive und Techniken.

 

Der brasilianische Künstler Rodrigo Branco malt mit Schablonentechnik sein Thema: Technik und Mensch, ohne daß er eine genaue Definition vorgibt. Ähnlich arbeitet auch Blek le Rat aus Frankreich.

TITEL: Sacri loves You Mai/Juni 2014 . Am Telefon war wohl jeder schon mal genervt….

 

Im Gegensatz zur sogenannten Hochkultur steht die StreetArt im starken Widerspruch: sie ist öffentlich zugänglich und temporär. Ein Museum, das Bilder ausstellt ist immer bestrebt, diese zu erhalten. StreetArt-Bilder auf „mirrals“ = großen Wänden werden von Zeit zu Zeit übermalt. Das wird nicht als Zerstörung des eigenen Werkes mit den entsprechenden Rechtsfolgen angesehen, nein: das ist eben in der Szene so.

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…man beachte die Augen der gemalten Figur….

Spannend war auch zu hören, was die Kunsthistorikerin Monia Labidi zu den Künstlerpersönlichkeiten sagen konnte. Manche seien zuverlässig und bringen ihre Arbeit wie vereinbart zu Ende. Andere wiederum vergessen, ihr Visa zu verlängern oder zeigen sich pikiert, wenn sie nicht wie erhofft die große Wand bemalen dürfen. Der Künstler L7M malt als sein Motiv Vögel, meist Kolibris. Möglicherweise war er pikiert, nicht auf die große Wand, auf der es kein Fenster gab, seine Kolibris malen zu dürfen – deshalb nun der Adler. Auf der großen Hauswand, einem großen „mirral“ nun ein Portrait.

 

So gerade wie das Gesicht geschnitten ist, könnte man an ein künstlich geschaffenes Gesicht wie das von Pinocchio denken.

Den Adler übersieht man fast, wenn man auf den Parkplatz des angrenzenden Supermarktes kommt; schon allein deshalb, weil man auf den Verkehr achten muß. Es schien, als ob die einkaufenden Menschen uns verwundert ansehen würden und erst nach und nach begreifen würden, warum wir hier sind – nicht zum Einkaufen eben.

 

An der Rheinischen Straße 62 gibt es ein überdachtes Bild, weil dort eine Arcade an den Geschäften verläuft. Die polnischen Künstler PROEMBRION und Pener sollen sogar bei winterlichen Temperaturen und Flutlicht im Januar 2014 gemalt haben. Der Hausbesitzer war nicht so begeistert, wollte er doch die Metzgerei seiner Eltern auf der Wand vermerkt haben. Mit der Unterschrift  „Metzgerei Ludwig Lumper“ am Bild war er dann zufrieden.

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….doch irgendwie erinnern die Linien an Nervenstränge, Blutbahnen im Fleisch… .hmm...

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Zwei Künstler mit gegensätzlichen Malweisen machen ein Bild. Unmöglich, möchte man denken. Doch es funktioniert: Sepe  malt figurativ, Chazme abstrakte Formen. Geschickt bauen sie die baulichen Gegebenheiten der Hauswand in ihr Bild ein, damit öffnet sich das Haus – so scheint es – noch einmal.

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Man kann das Bild laut Monia Labidi so deuten: Es sind anonyme Menschenmassen in der Stadt, die nach Haus gehen. Die Atmosphäre ist bedrückend, schon allein durch die Hochhäuser.Helden sind sie nicht, sondern müde und geschafft. Wie nimmt der Mensch sein urbanes Umfeld wahr?

Ich mußte aufgrund der kantigen Gesichtsformen und einer Mützenform an die Kunstwerke des DDR-Künstlers denken, der im Auftrag des DDR-Staates bei der Bergbaugesellschaft Wismut in Ronneburg/Thüringen gelebt hat und die Arbeiter portraitiert hat. Auf seinen riesigen Bildern, die heute auf dem inzwischen stillgelegten Bergbaugelände  (Uran-Bergbau für die Sowjetunion) ausgestellt sind, werden die Bergleute muskelbepackt als die Helden und in Siegerpose dargestellt, zusammen mit ihren blitzenden Werkzeugen. Frauen sind auch zu sehen, wie die Männer fast ganz nackt, aber sie sind nur Beiwerk als Gebährmaschine, Kinder quellen aus ihren Unterleibern, um neue Arbeiter hervorzubringen. Diese Bilder empfand ich als abstoßend, übertrieben. Nicht, weil die Arbeit von Bergleuten nicht zu würdigen wäre. Es ist diese maßlose Übertreibung, die nur das verdecken soll, was die DDR-Führung konsequent verschwieg: daß hier nicht „Wismut“ , sondern das gesundheitsgefährdende Uran abgebaut wurde, das nicht wenige Menschen an Krebs erkranken und sterben ließ. Gleichzeitig war die Belegschaft der Wismut-Bergbau eine eigene, verschwiegene Gesellschaft: wenn man wirtschaftliche Vorteile bekommt, schweigt man eben über das, was die Wahrheit ist.

Und der Künstler selbst? Möglicherweise war er überzeugt vom Sozialismus, wie ihn die DDR propagierte. In den ersten Jahren nach 1945 mag sich die Alternative, das Neue nach all den Grausamkeiten des NS-Regimes gut und rettend angehört haben. Was daraus geworde ist, ist bekannt. Eine ehemalige Kollegin der Unibibliothek Jena erzählte mir, wie ihr Vater zu ihr gesagt hatte: „Für das habe ich bei Hitler nicht im Zuchthaus gesessen.“ Gemeit war, wie die DDR-Führung sich zeigte: z.B. in schicken West-Autos statt Trabant und Wartburg.

StreetArt ist schon allein deshalb wilder, weil sie sich im öffentlichen Raum Platz suchen muß. Keine freie Leinwand, kein Blatt Papier wartet darauf, bespielt zu werden. Hindernisse sind da und können nciht beseitigt werden, sondern müssen ins Bild eingebaut werden. Das ist Herausforderung und Chance für zusätzliche Effekte zugleich.

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Die Menschen die gern behaupten, Flüchtlinge würden bei uns komfortabel leben, sollen sich dieses Gebäude ansehen. Die ehemalige Schule ist ein graues, tristes Gebäude aus den 1950er Jahren. Nur die StreetArt verleiht dem Ort etwas Leben und Freude.

 

Auf ein gutes Miteinander un Ankommen mit den geflüchteten Menschen!

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Das letzte Kunstwerk des Spaziergangs mit der StreetArtGallery ist von Alice Pasquini. Bei Hausbesitzern und -bewohnern hat es Kontroversen ausgelöst. So ein bedrückendes Bild, das wolle man nicht auf der Hauswand haben. Und ja, es macht betroffen, macht traurig. Zwei Kinder auf der Flucht… aber ist das nicht das, was man fast täglich in den Nachrichtenmeldungen hört und sieht?

Kunst muß nicht immer schön oder lustig sein. Sie kann auch ernst, politisch oder ‚häßlich‘ sein.

Dank geht an Frau Dr. Pahlke von der Stabstelle kunst im öffentlichen Raum die StreetArtGallery und vor allem Monia Labidi, die uns die StreetArt so lebendig und anschaulich näher gebracht hat. Man muß das tagging nicht toll finden – aber man weiß nach dem Kunstspaziergang mehr über die Hintergründe Bescheid.

http://44309streetartgallery.net/

 

 

 

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Allgemein, FAHRRAD, Kunstkritik, Stadtrundfahrt

Neues im Alltäglichen entdecken

Tagtäglich fährt oder läuft man daran vorbei. In der Eile oder aus Unachtsamkeit bemerkt man gar nicht, was hier eigentlich ist: Kunst im öffentlichen Raum, Kunst im Alltag. Bei den Dortmunder Spaziergängen und Radtouren kann man Kunst leibhaftig und lebendig erleben.

„Nordwärts“ ist das  auf 10 Jahre angelegte Projekt der Radtour-Serie, die am Donnerstag den 1. September zum 2. Mal stattfand.Die meisten besuchten Kunstobjekte sind Teil der „EmscherKunst.“Zumindest 8 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren gekommen.

 

In lockerer Atmosphäre fuhr man auf einer Strecke von 8 km durch die Stadt, lauschte dem Vortrag von Astrid Wendelstigh und konnte die Kunstwerke ansehen, manchmal sogar ausprobieren – und wurde dann auch überrascht.

  1. Station am Dortmunder U: Ah, wie gut dass wir uns vor dem Regenschauer in die Trinkhalle flüchten können!

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Die Trinkhalle. Einst errichtet nahe der Zechen, um die Arbeiterinnen und Arbeiter mit alkoholfreien Getränken zu versorgen, entwickelten sich die „Büdchen“, die „Kioske“ oder „Spätis“ zu soziokulturellen Zentren der Gesellschaft.

Doch die Künstlerin Lena Dues spielt uns einen Streich: hier ist gar keine Trinkhalle😉 Sie hat die Fähnchen selbst als Kunstobjekte gestaltet. Die Fähnchen sind nur Schmuck, kein Kiosk ist hinter den Fähnchen, sondern ein Büro. Auf dem Platz vor der „Trinkhalle“ stehen die orangen Container, die Informationspunkte für die Emscher-Kunst (bis 18 Uhr geöffnet) sind.

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Container im Regen

 

Die Radtour zur Kunst im öffentlichen Raum geht weiter um das Dortmunder U herum. Zwei Feuerwehrautos stehen davor, doch die Atmosphäre ist entspannt (wohl nur eine Bereitschaftstätigkeit heute, noch kein Einsatz). Bei der Tour und anhand der alten Wegeweiser wird klar, wie groß das Gelände der ehemaligen Union-Brauerei Dortmund überhaupt ist… wir biegen ein in eine Nebengasse, die sehr heruntergekommen wirkt, ihr Name „Übelgönne.“ Woher wohl dieser Name kommt… Wildes Grün sprießt am Wegesrand und aus Mauerritzen , Autos parken auf einer Seite. Fast unscheinbar wirkt das 2. öffentliche Kunstobjekt, das man im Vorbeifahren fast übersieht: die „Knutschecke“ von Holger Küper.

Großformatige Bilder von küssenden Paaren sind auf der Backsteinmauer zu sehen, allesamt mit Personen aus Dortmund (wer mag, kann sich auch von vom Künstler fotografieren lassen). Der Künstler will diesen häßlichen Ort in einen Liebes-Ort verwandeln, Licht und Sorglosigkeit hineinbringen, wenigstens für wenige Augenblicke den Geist in eine Traumwelt versetzen.Den Alltag eine Zeitlang vergessen – und ein Lächeln im Gesicht haben, das soll die Betrachterin oder der Betrachter der „Knutschecke“ empfinden.Eine schöne  Sache und in seiner Art der Gestaltung paßt das Werk gut in diese Gasse namens „Übelgönne.“  Jede(r) sollte jemanden zum Küssen haben, meint Holger Küper – ein schöner Plan.

Leider gibt es auch Leute, die unnötige Symbole auf die Kunstwerke schmieren müssen. Sie sind nicht Teil des Werks von Holger Küper. http://www.emscherkunst.de/knutschecke/

 

Die Fahrradhäuschen sind Bestandteil in vielen Stadtteilen Dortmunds (http://www.vcd-dortmund.de/cms/front_content.php?idcat=23 ). Wenn sich genug Interessierte finden, kann ein neues Haus aufgebaut werden, wo man sein Fahrrad sicher lagern kann. Dafür fällt eine geringe Jahresgebühr an. Nicht in jedem Wohnhaus gibt es sichere und gute Abstellmöglichkeiten für das Rad.

Die Studentin der Kunstakademie Münster, Lioba Knape hat so ein Fahrradhäuschen mit Kupferplatten eingekleidet, Arbeitstitel ihres Werks „CU“ („see you“ oder auch die englische Aussprache des chemischen Elements Kupfer). Ohne den Vortrag von Astrid Wendelstigh wäre man wohl an dem Kunstwerk vorbeigefahren, weil die Kupfereinkleidung die selbe Farbe hat (wohl auch durch Umwelteinwirkung entstanden) wie alle Fahrradhäuschen auch. Ein Schild erinnert daran, dass es sich bei der Einkleidung des Fahrradhäuschens im Unionviertel nahe der S-Bahnstation Dortmund West (Lange Straße/Sternstraße) um ein Kunstobjekt der „EmscherKunst“ handelt.

Laut der Künstlerin sollen alle Spuren des Alltags auf dem Kupfer festgehalten und später auf Papier übertragen in eine Ausstellung gebracht werden; das Kunstwerk ist ein Experiment zwischen Alltagsgebrauch, Architektur und Kunst. Wer hier drauf sprüht oder malt wird wohl nicht damit rechnen müssen, dass der städtische Reinigungstrupp kommt und die „Fettecke“ wegputzt…….

Das 4. öffentlich zugängliche Kunstwerk würde man auch übersehen, weil es zum einen unscheinbar ist, zum anderen an der stark befahrenen Rheinischen Straße liegt.Der Künstler und Produktdesigner von z. B. Lampen, Samuel Treindl hat zwei übrig gebliebene Buchstaben einer Leuchtreklame genutzt, „ö“ und „l.“ Früher wurden hier wohl einmal Möbel verkauft.Samuel Treindl ergänzt diese Buchstaben zu Vögel. Für nichts wird hier geworben, nichts wird verkauft, denn das Ladenlokal gibt es längst nicht mehr, das Haus ist heruntergekommen, es gab keine Intervention, keine Erneuerung, Das neue Wort liefert keine Information. „Ich schaue in den Himmel und sehe Vögel.“ So einfach kann Kunst sein. Wer dieses Werk nicht kennt, wird sich über das Wort „Vögel“ wundern, im Vorbeifahren wird man es aber nicht als Kunstwerk wahrnehmen.

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Haus Rheinische Straße 131: „Vögel“

Irgendwie zum Schmunzeln, andererseits kommt man nciht umhin sich zu fragen, warum nicht wenigstens  ein paar Sachen an der Fassade neu gemacht wurden. Die Sinnlosigkeit des Wortes „Vögel“ ist Programm, fast eine Art von Dada.

 

Die nächste Station gleich einem monströsen antiken Tempel, der im Laufe der Zeit dunkel und unbegehbar geworden ist: das alte Hoesch-Verwaltungsgebäude (ehemaliger Firmensitz der Union AG für Berbau, Eisen- und Stahl-Industrie in Dortmund). Über dem Eingangsportal steht in grünspan-gefärbten Kupferbuchstaben:

„Es lobt den Mann die Arbeit und die Tat.“

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Die koreanischen Künstlerinnen Eu Sun Ko, Hyuna Kang und Shinah Lee wollten diese altmodische pathetische Sprache, die nur an die Leistung von Männern denkt, so nicht hinnehmen. Kurzerhand entwarfen Sie eine Postkarte, bei der man durch leichte Verwacklung den Satz lesen kann:

Es lobt die Frau die Arbeit und die Tat.

Die Arbeit der Frauen ist auch zu würdigen, nicht nur die der Männer.

Was mit dem Gebäude nun geschehen soll, nachdem es ein Schweizer Investor gekauft hat, ist noch nicht sicher.

 

Stadtauswärts fahren wir weiter, die Dorstfelder Allee entlang. Im Hintergrund sieht man zwei Brücken für die Autobahn sowie die Stadtbahn. Beide sind aber nur das Hintergrundrauschen für die Kunstwerke.

Was soll das denn sein? Ein Hinkelstein von Obelix auf 4 Füßen?

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..ob darin goldene Schätze zu finden sind? „Zur kleinen Weile“ vom Künstler*kollektiv raumlabor

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Ein rätselhaftes Kunstwerk.So wie es mitten in der Landschaft am Wegesrand von der Straße und Radweg steht, fällt der große Stein auf. Die Neugierde treibt die Besucherinnen und Besucher dann doch hinein in den goldenen Innenraum. Es ist überraschend und angenehm hell da drin. Licht, Wärme und Schutz soll den Leuten in der „kleinen Weile“, wie das Kunstwerk heißt, vermittelt werden. Durch die goldene Farbe und die Öffnung oben ist es erstaunlich hell da drin.Aber Wärme und Schutz habe ich da drin nicht empfunden. Es ist eher ein eher banges Gefühl, weil man nicht weiß, wo die Wand beginnt und der Boden und Grund aufhört. Ein jüngerer Besucher konnte einem Bahnradfahrer gleich im Kreis herumrennen. Die eigene Stimme klingen wie… im Weltraum, wie in einem Popsong, bei dem die menschliche Stimme elektronisch verzerrt klingt. Heimelig klingt das nciht. Kein Gefühl der Bedrohung oder Angst, ber auch kein heimeliges Gefühl. So bleibt man auch nur eine „kleine Weile“ in diesem Kunstwerk, bevor man wieder herausklettert.

 

 

Das letzte Kunstobjekt der Tour würde man als Radler-/in übersehen, wenn man nicht gerade auf Kunst-Tour ist. Einem Steg am Fluß oder See gleich führt das Werk „Kunstpause“ durch einen Haselnußhain, den sonst nur überzeugte Haselnußfans kennen. Tatsächlich befindet sich unter der Stadtbahn- und Autobahnbrücke  eine Art kleines Haselnußstrauch-Wäldchen. Und tatsächlich: nachdem man durch den Haselnußhain gestreift ist, kann man sich wie an einem Flußufer auf Holzstufen niederlassen. Pause von der Kunst oder Kunstpause, also mal keine Skulptur, kein Bild ansehen?

 

Mit der „Kunstpause“ endete die Radtour „Nordwärts“ im Rahmen der EmscherKunst 2016 in Dortmund. Es hat Spaß gemacht, mitzufahren und neue Ecken der Stadt sowie Kunstwerke zu entdecken, die man sonst übersehen hätte. Es muß nicht immer alles gefallen, wichtig ist, dass man sich immer wieder aufmacht und neugeirig bleibt, was es in der eigenen Stadt so gibt und was passiert. Offenheit und Neugierde machen eine Stadt und die darin lebenden Menschen lebendig und können positiv auf die Zukunftsgestaltung wirken.

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Kunst im öffentlichen Raum: Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund bietet mit Frau Dr. Rosemarie E. Pahlke regelmäßig geführte Spaziergänge und Radtouren an. Heute hat Astrid Wendelstigh von der Initiative „VeloKitchenDortmund“ die Tour geführt. Herzlichen Dank dafür!

http://www.kunst-im-oeffentlichen-raum.dortmund.de

http://www.emscherkunst.de

http://www.velocityruhr.net

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Serie Stadtteil-Touren in Dortmund: die Nordtour

 

Wie lernt man die Stadt kennen, in der man nun wohnt? Indem man mit dem Rad durch die Stadt fährt. in Dortmund gibt es mehrere Stadtteil-Routen, die gern mal in noch nicht bekannte Ecken führen. Und wer meint, die Stadt schon zu kennen, wird möglicherweise was neues entdecken.

Start ist beim Hoesch-Park, man verläßt die Nordstadt auf der Lünener Straße und Brackeler Straße stadtauswärts, zunächst Richtung Scharnhorst. der Radweg ist auf der linken Seite für den Radverkehr aus Richtung Borsigplatz freigegeben (in Fahrtrichtung gibt es nur eine Autostraße).

Wer vom Hauptbahnhof kommt, fährt über die Wälle in die Weißenburger Straße zum Borsigplatz (Wegweisung Nordtour), der Geburtstätte des Ballspielvereins Borussia Dortmunds. Dann in die Wambeler Straße (rechts neben der Straße, in die die Straßenbahn einbiegt) und geradeaus bis zum Ende. Der Hoesch-Park liegt linker Hand, die Querstraße, auf die man stößt ist bereits schon die Lünener Straße.

 

Am Freibad Stockheide vorbei gelangt man auf eine Brücke über die Bundesstraße, dann noch mal auf eine Brücke mit dieser Aussicht:

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Blick auf das Bahnbetriebswerk an „Im Spähenfelde“ und  die Skyline von Dortmund

 

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Durch die Wildnis, eine Art „Niemandsland“ zwischen dem Gewerbegebiet Wambel West und Körne geht es zur Hannöverschen Straße.

 

 

Der Weg endet abrupt auf der stark befahrenen Hannöverschen Straße und es kann auch mal stinken… man ist in einem Industriegebiet, auch dort, wo die Stadtverwaltung den Müll hinbringt. Irgendwo muß auch dieser hingebracht und verarbeitet werden, keine Stadt hat nur schöne Ecken.

 

In der Alten Straße hat übrigens auch das Theater Dortmund seine Probebühne🙂 Hier entstehen also die schönen Sachen, die man sich dann im Opernhaus ansehen kann.

Über den Körner Hellweg geht es an einer der vielen Kirchen vorbei, die der Straße auch ihren Namen geben.Es geht bergauf in der Liborisstraße… aber jemanden, die oder der im Mittelgebirge mit Höhen von 500 un mehr Höhenmetern über N.N. aufgewachsen ist, kann diese Steigung nicht schockieren. Am Bahnhof der S-Bahnstation Körne kommt man auch vorbei und passiert den Tunnel: leider mit lästigen Sperrgittern.

rechtes Bild: an einer Kleingartenanlage kommt man öfter vorbei bei der Nordtour.

 

 

 Bei der Kleingartenanlage Winkelried.

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Am Rande der Nordtour durch Dortmund.

 

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OBEN angekommen!

 

 

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Zufahrt zur Brücke über..

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…den Westfalendamm.

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Über einen „Schneckerlessteg“ geht es weiter Richtung Europaplatz ins – nun ganz andersartige – Gewerbegebiet Stadtkrone Ost. Keine rauchenden Schornsteine von Verbrennungsanlagen oder Fertigungshallen, sondern Dienstleistungsfirmen prägen hier das Bild.

 

Und woow, es wird ganz europäisch: Stockholmer Allee, Amsterdamer Weg, Tiranaweg…. ob die Größe, Länge und Beschaffenheit der einzelnen Wege und Straßen Ausschlag für die Namensgebung gegeben haben? Wie groß ist Stockholm im Vergleich mit Tirana? Erstere wird vielen bekannter sein als Tirana.

 

Helsinkistraße.Begrünung am Hausrand durch Steingarten mit Bambus (sehr gut gegen Unkraut). Unten: Vorbildliche Fahrradabstellanlagen = Parkplätze für Radfahrer-/innen, die mit dem Rad zu ihrer Arbeitsstätte fahren.

 

Weiter an einem Wohngebiet vorbei….

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…wer hier wohl wohnt da oben?😉

 

Hinter dem Wohngebiet angekommen. Schade nur, dass man nicht ganz hinuntersausen darf, wie es eine Radfahrerin vor mir tat…

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Geradeaus geht es nach Schüren, das auch zu Dortmund gehört.

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Rechts abgebogen läuft die Nordtour weiter.

Aufgepaßt! Das kleine Schild für die Wegweisung der Nordtour kann man gern mal übersehen…  (rechtes Bild).ich bin zuerst fälschlicherweise rechts abgebogen, weil der Radweg dort so schön verläuft… es geht aber GERADEAUS weiter. Der „Europaplatz“ ist mehr eine Straße als ein Platz.

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Schmucklose, fast gleich aussehende Bürogebäude im Gewerbegebiet Stadtkrone Ost.

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Schon irgendwie lustig, dass zwischen den nüchternen glatten Hochhäusern wildes Grün sprießt… so wie zwischen Bahnbetriebswerk  an „Im Spähenfelde“ und Wambel-West.

 

Über die Freie-Vogel-Straße (woher kommt dieser Name?) geht es nach wenigen hundert Metern rechts in die Stadtrat-Cremer-Allee in die Gartenstadt. Nicht die Abbiegung versäumen!

 

Stadtteil Gartenstadt:

Das Pflastersteingehopser macht wenig Spaß, auch wenn es noch schlimmere Pflasterwege gibt (bei manchen Altstadtfreunden zum Bleistift). Sehr schön sind jedoch die Häuser und Gärten anzusehen. Man macht sich dem Namen seines Stadtteils alle Ehre😉

Unfreiwillig muß man dabei leider auch viele Blechkisten fotografieren. Sind die wirklich alle notwendig???

 

…na das wär doch mal ein schickes Zuhause… fast ein kleines Schloß😀

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Ade du schöne (woh auch teure) Gartenstadt...

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Die Nordtour läuft weiter Richtung Hörde, entlang der Semerteichstraße, vorbei an der U-Bahn-Haltestelle Willem-van-Vloten-Straße.

 

 

Jetzt befand ich mich in bekanntem Gebiet. Die Nordtour läuft aber anders weiter, als ich sonst fahren würde… es erschien mir erst umständlich, nach der Nordtour-Route zu fahren, doch: ich hatte mir vorgenommen, Neues zu er-fahren.

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Wegweisung kurz vor Dortmund-Hörde.

 

Am Straßenrand ein Künstlerinnenatelier.

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Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin.

 

Im Bereich Seydlitzstraße und Dessauerstraße am Straßenrand: ungeahnte Blütenpracht. Wohl von Privatleuten angepflanzt und gepflegt, mal wilder und mal weniger wild.

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Lampionblumen und Solidago (und andere Blumen).

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Hibiskus, ungefüllte Blüten.

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In der Sckellstraße trifft man auf das Kinder- und Jugendtheater Dortmund und das Robert-Schumann-Berufskolleg.

 

Wieder ein mir bekannter Bereich… doch die Route sollte nach der Oberschlesierstraße und der Baurat-Marx-Allee anders weiter verlaufen.

An manchen Häusern läßt sich ablesen: hier wohnt offensichtlich das Geld.

 

Hinauf entlang der Tewaagstraße…

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Ab hier laufen Nordtour und Nordosttour teilweise parallel.

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…und dann doch mal ein Stück auf dem „Hundeweg“ fahren, der das Gebiet „Im Spähenfelde“ mit Hörde verbindet… Auf dem Bild eine Zufahrt, die man bei der Nordtour hinunter fährt. Fast ein Miniatur-RS1… wobei der Weg unbefestigt ist. Hundespaziergänger-/innen trifft man auch.

Ach Leute. Warum müßt Ihr Eure Aufkleber gerade immer auf die Wegweiser kleben??? Gibt es keinen anderen Platz dafür?

 

 

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Die Kreuzung „Im Defdahl und Voßkuhle.“ Am besten ist bei diesen stark befahrenen Straßen, die Ampel zu nehmen.

 

Auf der Von-der-Goltz-Straße und Robert-Koch-Straße kommt man zum Ostfriedhof. Viele Dortmunder Persönlichkeiten sind dort begraben, außerdem ist es eine städtische Grünanlage – sonst würde man dort keine Hundespaziergänger-/innen treffen.

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Eingangstor zum Ostfriedhof.

 

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Berswordtplatz an einer Grundschule. Schade, dass der Brunnen so gebaut ist, dass man seine Füße oder Arme nicht hineinhalten kann… irritiert hat mich die Fahne „Gut Einkaufen im Kaiserviertel.“ Kaiserviertel hier?

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Links geht es die Walderseestraße, die Von-der-Tann-Straße und Manteuffelstraße hinunter, der Körner Hellweg wird gequert.

 

An der U-Bahn-Haltestelle Funkenburg vorbei kommt man wieder zur Straße „Im Spähenfelde“ und damit zurück zur Lünener Straße und dem Hoesch-Park.

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Eine schöne und abwechslungsreiche Tour ist die Nord-Tour! Eine gute Ergänzung wäre noch ein Heft (aus Papier oder elektronisch), das mehr Hintergründe zu den Plätzen und Häusern oder Menschen erzählt, die hier wohnten und arbeiteten (oder dies noch tin). Falls die Stadt Dortmund solch ein Projekt plant, wäre ich gerne mit dabei.

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Radtour Nord Dortmund: violette Kennzeichnung.

. Die Touren in Dortmund nach den Himmelsrichtungen Nord, Ost, Süd und West wurden 1991 zur damaligen Bundesgartenschau ausgearbeitet und ausgeschildert. Jede Tour hatte ein eigenes Thema, die Nordtour das Thema  „Architektur und Industrie“. Die Touren sind heute nach 25 Jahren immer noch beschildert, teils mit Aktualisierungen; so wurde die Nordtour durch das neue Wohn- und Bürogebiet Stadtkrone Ost erweitert.

Weitere Infos:

https://www.dortmund-tourismus.de/entdecken-erleben/sport/radfahren/radrouten-dortmund/poi/dortmund-nord-route-2-von-5.html

Dort gibt es auch eine eletronische Wegweisung.

 

Routenbeschreibung vom ADFC (wird laufend aktualisiert):

http://www.adfc-nrw.de/kreisverbaende/kv-dortmund/touren/tourenvorschlaege.html

 

Weitere Touren (geführt und zum Selbstdurchführen):

http://www.radroutenplaner.nrw.de/RRP_adfcTouren_02.asp#6

http://www.adfc-nrw.de/kreisverbaende/kv-dortmund/touren/touren-dortmund.html

 

Die schnöde altmodische Wegweisung findet sich im neuen Fahrradstadtplan der Stadt Dortmund, erhältlich bei der Stadtverwaltung sowie im Buchhandel und beim ADFC Dortmund in der Graudenzer Straße in Do-Hörde.

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Allgemein, FAHRRAD, Stadtrundfahrt

Serie Stadtteil-Touren in Dortmund: die Nordtour

Den Stadtteil oder Teile der Stadt erleben: mit dem Rad ist das bei der „Nordtour“ in Dortmund möglich. Zu Orten der Industriekultur und Architektur führt diese schöne Stadtrundfahrt mit dem Rad.

Galerie
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Allgemein, Hochschulsport an der TU Dortmund, Stadtrundfahrt

Gold und Silber glänzt – die TU aber nicht

 

Kommentar zur Teilnahme von Student-/innen der TU , die als  Sportler-/innen bei den Olympischen Spielen 2016 antreten

Alle 4 Jahre ist es soweit: ein weltweites Sportereignis bietet Sportler-/innen, Sponsoren und einem Land die Möglichkeit für viel Aufmerksamkeit, Ruhm und Medallien. Nicht zuletzt geht es auch um viel Geld. Wer sich mit siegreichen Athlet-/innen schmücken kann, hat ein gutes Prestige.

An den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro nehmen auch Studenten und Studentinnen der Technischen Universität teil: z. B. die Hürdenläuferin Pamela Dutkiewicz oder die Ruderer Richard Schmidt und Maximilian Reinelt. Für letztere glänzte schon das Edelmetall. Glückwunsch an alle Medalliengewinner/innen – und gute Wünsche für diejenigen, die noch um Gold, Silber oder Bronze kämpfen.

Die TU Dortmund schmückt sich gern mit ‚ihren‘ erfolgreichen Athleten. Erfolg macht gutes Image, Erfolg will jeder sehen, dient dem Prestige. Schön und gut – aber: dieses Selbstlob der TU hat einen Schmutzfleck.

Um Erfolg haben zu können, muß man ordentlich trainieren können. Die Sportanlagen müssen in Ordnung sein, die Trainerinnen und Trainer müssen fachliche und pädagogische Kompetenzen haben. Der Gewinn von Medallien kann dies bestätigen und hat dies bestätigt. Die Vereine, in denen die Sportler-/innen Mitglied sind, haben gute Arbeit geleistet.

Nur ein Nebenaspekt dabei sind die Sportanlagen der TU Dortmund selbst – auch wenn die Sportlerinnen dort meist nicht trainieren. Die 40 Jahre, die es die Technische Universität Dortmund schon gibt, haben allen Gebäuden und Anlagen zugesetzt.Erst kürzlich berichtete die pflichtlektüre über die Baufälligkeit der alten und neuen, im Bau befindlichen Chemie- und Physikgebäude ( http://www.pflichtlektuere.com/05/08/2016/der-berliner-flughafen-der-tu-dortmund/ ) Ein Rasenplatz ist überhaupt nicht bespielbar, Spielgeräte fehlen bei Kursen, so dass z. B. der Floorball-Trainer lieber seine eigenen Tore mitbringt anstatt die klapprigen Teile der TU-Ausrüstung zu nehmen.Dabei ist der Hockeykurs nicht seine Privatveranstaltung. Bei den Schließfächern hat man plötzlich das Gegenstück des Schlosses in der Hand, so dass man das Fach nicht sicher abschließen kann. Teilweise sind die Toiletten oder Duschen über Wochen geschlossen. Ist ja „nur“ der Hochschulsport, der zum Breitensport gehört, den Amateure betreiben.

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Im Glanz von Olympia wird das vergessen. Denn auch wenn die Athlet-/innen der TU Dortmund nicht unbedingt oder nicht immer auf den Anlagen des Hochschulsports trainieren, so repräsentieren sie doch die Technische Universität Dortmund.Der Glanz von Olympia  hat durch den schlechten Zustand der Anlagen einen faden Beigeschmack. Überspitzt ausgedrückt: außen hui (erfolgreiche Sportler) und innen pfui (kaputte Sportanlagen und marode Lehrgebäude).  Nicht jeder Sportler und nicht jede Sportlerin wird gleich zum Profi. Sport kann auch „nur“ Freude an der Bewegung sein und der Gesundheit dienen.Dennoch ist der Amateursport wichtig. Wird nicht aus einem Breitensportler oft genug auch ein Profisportler? Und wäre es demnach nicht dringend geboten, die Anlagen und die Ausstattung für die Sportkurse des Hochschulsports an der TU Dortmund zu erneuern?

Die Ruderer-/innen werden davon nicht viel mitbekommen, weil sie nicht direkt beim Hochschulsport trainieren.Sie gelten aber als Athlet-/innen der TU. Die TU Dortmund ist dennoch aufgerufen, im Interesse des Profisports  und Breitensports ihre Anlagen und ihre Ausstattung zu erneuern. Wer sich im Glanz von Medallien ’seiner‘ Athleten sonnt, sollte auch gute Sportanlagen vorzuweisen haben. In einem maroden Gebäude will niemand studieren, lernen und lehren. Und mit einem einfachen Holzboot läßt sich schließlich auch keine Medallie gewinnen.

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Allgemein, Ausstellung

Der Mensch und sein Dreck.

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016/17 lädt das Bundesbildungsministerium zur Ausstellung  über Meere und Ozeane auf der MS Wissenschaft ein.Vergangene Woche ( 9.August – 12. August 2016) ging das Schiff im Dortmunder Hafen vor Anker. Der Eintritt ist frei, die Preise für den Imbiß moderat gehalten.

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Die „MS Wissenschaft“ mit der Ausstellung zu Meeren und Ozeanen.

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Der Titel der Ausstellung. Daneben prangt lebensgroß ein Bild der Ministerin.

 

 

Der Eingangsbereich. Rechts am Empfang kann man sich Audioguides ausleihen, links ist die Imbißtheke.

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Recht dunkel ist es, wie man es IN einem Schiff erwartet.

 

Das Meer rief und ruft nicht nur die Wissenschaft auf den Plan. Auch die Kunst besingt und beschreibt das Meer.

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Das Meer, besungen und gedichtet in Tönen und Worten von Charles Trenet.

 

Schwärmerisch, geheimnisvoll und voll von unbekannten Dingen ist das Meer: „La mer“ , eine sinfonische Dichtung des Komponisten Claude Debussy:

 

Arbeitsgeräte der Seefahrt aus früheren Jahrhunderten

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Mit den poetischen und schwärmerischen  Vorstellung des Meeres, wie sie in Gedichten und Liedern beschrieben wird, hat diese Ausstellung wenig zu tun; auch wenn die beteiligten Wissenschaftler-/innen mit ihren Aussagen ihre Begeisterung für das Meer deutlich machen. Und doch, es wird nicht langweilig in diesem Schiff…. das zeigt die Art und Weise, wie die Ausstellung gestaltet ist. Der Biologie- und Physikunterricht in der Schule ist meist langweiliger und für den gibt es leider auch Noten. Die Ausstellung hingegen kann man sich locker und ohne Druck ansehen.

 

Am Anfang werden verschiedene Forschungsbereiche aufgezeigt. Mir war vorher nicht klar, womit und wie genau im Einzelnen sich Forscherinnen und Forscher befassen.

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Ein Forschungsgebiet: die Küste.

Diese beleuchteten Tafeln haben immer eine touch-screen-Funktion mit weiteren Informationen: so kann man z.B. genauere Informationen zu einem Teilaspekt des Textes aufrufen oder sich ein Interview oder kurzen Vortrag eines/einer Wissenschaftlerin anhören.

 

Sogar der unscheinbare Sand ist für Forscher-/innen interessant, nein sogar verschiedene Sand-Arten. Körnung und Beschaffenheit können so verschieden sein……

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Klappe auf: Sand unter dem Mikroskop.

 

 

Das Meer hat verschiedenste Bewohner, die dem Menschen immer noch nicht bekannt sind. Auf den folgenden Bildern sind sie  ein ständiger und unerwünschter Begleiter von Schiffen.An Wrackteilen am Meeresgrund stören sie nicht, sehr wohl aber an Schiffen im Betrieb.

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Unten im Bild: Seepocken.

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Das Meer im ständigen Wechselspiel mit dem Mensch. Schon seit Jahrhunderten betreibt der Mensch Schiffahrt, nutzt und belastet das Meer und die Ozeane. Eine Infotafel zeigt, wie sich Handelsschiffe entwickelt haben.

Ganz schön klein so eine Kogge… im Vergleich zum Containerschiff heute.

Eine große Stärke der Ausstellung ist, dass viele Infotafeln auch Mitmach-Stationen haben: das gefällt vor allem, Kindern – aber nicht nur denen. An einem großen Tisch in der Mitte wird aufgezeigt, wie und warum es zur Überfischung der Meere kommt und wie man das verhindern könnte: indem man die Fische länger wachsen und sich vermehren läßt. Das steht im Widerspruch zu den Fischereien, die aufgrund des Konkurrenzdrucks und Gewinnstreben möglichst viel Fisch in kürzerer zeit verkaufen wollen – oder schlicht und einfach wirtschaftlich überleben wollen (bei kleineren Betrieben). Das Meer ist eines der vielen Konfliktfelder zwischen Natur und Mensch.

Das SPIEL zum Thema Überfischung:

Einen Fisch angeln und an das Lineal halten: wäre der Fisch groß genug, damit er gefangen werden könnte? Oder sollte man ihn noch im Meer lassen?

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Ergebnis: der Fisch wurde zu bald gefangen.

 

Das ganze war auch noch eine Art Videospiel: durch Tastendruck schippert man über das Meer und fängt Fische. Die dunkelblau gefärbten Bereiche sind am fischreichsten, die hellen am fischärmsten. Je nachdem, wo man fischt gibt es entsprechend Punkte, der Kraftstoffverbrauch des Schiffes wird ebenfalls berechnet.

 

Blick in die Ausstellung:

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Was ich auch nicht wußte: in der Ostsee gibt es Wale, die kleinste Art dieser Gattung.

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Fliegende Schweinswale😉

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Kommunikation unter Wasser.

 

Bisher unbekannt war mir der Zusammenhang von Nord- und Ostsee: nicht nur in Sachen Wind gibt es einen Austausch. Das Wasser der Nordsee ist salzhaltiger und schwerer als das der Ostsee. Ein Austausch der beiden Meere ist für das ganze System wichtig.

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Die Nordsee.

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1 Sechseck antippen -und weitere Infos erhalten.

 

Ein großes Problem: der Plastikmüll in den Meeren. Erst langsam rückt das Bewußtsein für dieses Problem in den Fokus vieler Menschen, nachdem viele Medien darüber berichteten:

( http://www.deutschlandradiokultur.de/meeresbiologin-antje-boetius-wie-wirkt-sich-der-klimawandel.970.de.html?dram:article_id=338628 )

( http://www.deutschlandradiokultur.de/projekt-seekuh-muellsammler-auf-hoher-see.2165.de.html?dram:article_id=342440 )

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Mit dem  Lesegerät auf dem scancode erfährt man die Lebens-/Verweildauer des Abfalls.

Es ist erschreckend, wo überall Plastik drin ist, wo man es nicht vermutet. Dass auch erst im Jahr 2016 Plastiktüten im Supermarkt oder Klamottenladen was kosten, ist auch sehr schwach: schon längst hätte man einen Preis in € dafür verlangen sollen! Die ganze Aufregung, warum jetzt Plastiktüten nicht mehr so frei verfügbar sind, konnte ich nicht nachvollziehen. Schon seit über 10 Jahren werden von mir und meinen Freunden Stofftaschen benutzt. Für den Kleidungskauf muß man sich eben eine frisch gewaschene Stofftasche einpacken.

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450 Jahre (!) braucht es, bis eine Plastikverpackung verwest ist. Eine Zeitung hingegen braucht 6 Wochen (wobei ich mich gefragt habe, was mit der Druckerschwärze ist).

 

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..wie gut , dass diese Quallen der Besucherin nichts anhaben können😉

 

 

Neben, auf und nun: IM WASSER.

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Bis zu 3000 Meter Tiefe… und vielleicht noch mehr…

 

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Faszinierend aber auch leicht unheimlich, was da in der Tiefsee lebt. Wohl auch davon haben manche Science-Fiction-Autoren ihre Phantasie für Filme , Bücher u.a. beflügeln lassen…

Die Forscherinnen betonen immer wieder, wie sie die See fasziniert, aber wie wenig die Wissenschaft bisher über das Meer weiß.

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An das kann ich mich noch vom Erdkunde-Unterricht erinnern: die Meeresströmungen und ihre Bedeutungen für das Klima in allen Teilen der Welt. FunFact: ein Frachter verlor an die 60 Quietschenten auf See. Nein, nicht schon wieder Plastikmüll! Kuriosum dabei : die Entchen wurden an verschiedenen Küsten angespült und lieferten der Wissenschaft  damit Erkenntnisse über die Strömungen der Meere.

 

Die Infotafel ist auf einem Tisch angebracht und man kann Teile (Felder mit Dreiecken) davon anklicken, so dass sich ein neues Fenster öffnet (z.B. Informationen zum Golfstrom) bis zur animierten Landkarte, auf der die Strömungen „laufen.“ Manchmal ist es aber etwas viel Information auf einmal, die Tafel wird bald unübersichtlich.

 

ICE ICE BABY.

 

Ein besonderer Lebensraum: das EISMEER.

 

An einer „Eiswand“ kann man Röhren mit Eisstücken gefüllt herausziehen: so verschieden kann Eis sein!

 

Fazit: „Meere und Ozeane“ ist eine sehenswerte Ausstellung auf der MS Wissenschaft. Man kann nicht nur Tafeln lesen oder Töne hören, man kann als Besucherin auch etwas tun, manchmal spielerisch und mit Spaß. Was der Ausstellung allerdings fehlt ist der kritische Aspekt: es ist zwar schön zu lesen und zu hören, wie sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Arbeit gern machen. Es wäre jedoch auch wichtig gewesen zu erfahren, ob und wann sie auch gezweifelt haben, wann sie einen kritischen Moment während ihrer Arbeit hatten, weil ein Projekt nicht geklappt hat oder wenn sie trotz ihrer Mahnungen für einen besseren Schutz der Meere an Behörden, oder anderen Institutionen scheiterten.So ist die Ausstellung „Meere und Ozeane“ auch eine große Werbeveranstaltung für das Bundesbildungsministerium. Positiv ist, dass der Eintritt frei war, was manchem auch den Besuch ermöglichte und vielleicht auch erleichterte. In Anbetracht des Ausmaßes der Verschmutzung der Meere kann man schon frustriert sein und erschrocken – so erging es mir zumindest am Ende der Ausstellung. Und dabei ist das Meer so wichtig für – nicht nur das menschliche – (Über-)leben.

Es bleibt zu hoffen dass es u.a.  durch solche Ausstellungen gelingt, sowohl die Regierenden wie auch die Menschen aufzurütteln, damit es mit der Gesundheit der Meeresbewohner wieder aufwärts geht.

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Die MS Wissenschaft auf Tour:

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Allgemein, FAHRRAD, Stadtrundfahrt

Kein Zug mehr – doch es rollt: Nordbahntrasse Wuppertal

Am vergangenen Freitag war ich erstmals bei der Critical Mass Wuppertal dabei gewesen (http://www.talradler.de/ und https://www.facebook.com/CriticalMassWuppertal/?fref=ts). Auf ihren Seiten hatte die CM Wuppertal auch immer wieder von Aktionen zum Fahrradschrauben und -basteln am Mirker Bahnhof, der an der Nordbahntrasse liegt, berichtet. Doch wo lag der „Mirker Bahnhof“ in Wuppertal? Nordbahntrasse, hm? Es galt ein Stück mehr von NRW zu erkunden. Auf http://www.nordbahntrasse.de erfährt man die Theorie zur (nicht nur Mirker) Praxis.

Die Nordbahntrasse ist heute ein Rad-/Fuß- und Skaterweg auf einer ehemaligen Bahnlinie, die Wuppertal-Elberfeld mit den nördlichen Stadtteilen verbindet und Teilstück der ehemaligen Bahnstrecke Düsseldorf-Dehrendorf – Dortmund Süd ist. Als ich am Sonntag den 7. August 2016 dort unterwegs war konnte ich gar nicht so recht glauben, dass die Stadt Wuppertal (so beschreibt es die Wuppertalbewegung e.V. auf ihrer website) sich dem Projekt Nordbahntrasse zuerst verweigerte und dann nur zögernd mitmachte. Viele Menschen waren dort unterwegs, saßen am Wegrand auf Bänken und plauderten; ein friedliches Miteinander und ein Ausflugsziel vor der Haustür, das nicht viel kostet: das ist die Nordbahntrasse Wuppertal. Klar war (und ist) der Ausbau als Ausflugsziel nicht kostengünstig: die Bahnstrecke der Rheinischen Bahn war 1991 stillgelegt worden. Bis 2006 passierte dort nichts – was bedeutet, dass die Natur sich ungestört ausbreiten konnte. Der Weg war überwuchert gewesen von Pflanzen, in den Tunneln zogen manche Tierchen ein. Beim Bau des Rad- / Fuß- und Skaterweges mußten Kompromisse zugunsten der Fauna getroffen werden: so bleibt der Tunnel Tesche für Menschen geschlossen und ist Fledermaus-Revier, ebenso eine Röhre des Tunnels Schee. An anderer Stelle  komme ich noch mal auf die geflügelten Freunde der Nacht zurück.

Als Nicht-Kennerin des Wuppertaler Stadtgebiets (und weil ich während der Fahrt für die Navigation nicht ständig online sein will, v.a. wegen der Kosten) war ich zunächst verwirrt, wo ich starten sollte: waren doch die meisten Bahnhöfe entlang der Rheinischen Bahn ehemalige Bahnhöfe. Wo also losfahren?

Ein freundlicher Radfahrer (oder Radfahrerin) der CM gab mir per chat im Gesichtsbuch ein paar Tips. An dieser Stelle noch mal mein Dankeschön dafür!🙂

 

Es ging  in Wuppertal-Vohwinkel los.Erste Disziplin: Gewicht heben. Wozu sollte die DB AG an der Unterführung zu den Gleisen auch eine Rampe bauen oder gar einen Aufzug, wenn am Ausgang (wo auch der P+R-Parkplatz ist) ein das Stadtgebiet komplett durchlaufender Radweg losgeht, bzw. durch geht? Haha.

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Rechts geht der Weg Richtung Solingen, links Richtung Wuppertal-Barmen, aus dieser Richtung war auch mein Zug gekommen gewesen. Ich hatte zuerst einen Schwenk nach rechts gemacht gehabt.Auf dem leeren Parkplatz eines Supermarkts spielte ein einzelner Hockeyspieler auf Rollerskates einen Tennisball gegen das Häuschen der Einkaufswägen. Ein seltsamer Anblick, denn Hockey ist ein Mannschaftssport. Wir kamen ins Gespräch. Er meinte, dass er keinen seiner Freunde/Bekannten dazu bewegen hätte können, hierher zu kommen.Interessant, dass es dieses Problem öfter gibt! Heute gibt es soviele Angebote an Veranstaltungen, Möglichkeiten zum Ausgehen, dass man gar nicht mehr weiß, wie und für was man sich entscheiden soll. Die wesentlich vielfältigeren Kommunikations-möglichkeiten machen es dem/der einzelnen nicht leichter: man sagt eben kurzfristig ab, ohne eine echte Begründung zu haben (wäre es oft nicht ehrlicher zu sagen: „ich hab keine Lust“ anstatt zu sagen „ich kann nicht“ oder : „ich hab keine Zeit“ ?) Und wäre es für den/die Befragte nicht selbst besser sich selbst zu fragen, warum man nicht kommen wolle? Es scheint gerade so zu sein, als ob die Anzahl der tatsächlichen persönlichen Kontakte (face-to-face) weniger wird, je mehr Kommunikationsmittel es gibt. Schade eigentlich. Selbst die noch so gut funktionierende Kommunikationstechnik (skype, chat und anderes, was über das Internet läuft) kann niemals den persönlichen Kontakt ersetzen, bestenfalls ergänzen oder, wenn es sich um geographisch weite Distanzen handelt, den Kontakt aufrecht erhalten.

So geht man eben alleine raus: zum Feldhockey-Spielen oder zum Radfahren. Ich verabschiedete mich und radelte los.

„Die Radfahrer werden sich heute auf der Nordbahntrasse stapeln. Ich habe mir vorgenommen, mal mit den Rollerskates die Trasse abzufahren. Aber ohne Schläger komme ich mir so nackt vor.“ (Zitat des Hockey-Spielers). Ich mußte grinsen. so geht es mir mit dem Rad, bzw. ohne mein Stahlroß.

Ja, auch manch andere(r) hatte die Idee, heute an diesem sonnigen Sonntag den 7. August 2016  rauszugehen… nach Tagen der Trübnis endlich wieder: Licht!

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..und an den Bahnhöfen mit Gastwirtschaften wurden es noch viel mehr Menschen…

 

Infotafeln säumen den Weg und informieren über die Geschichte der ehemaligen Bahn und die Bevölkerung, die direkt an der Strecke lebte (und lebt)..

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So wichtig war die Bahnstrecke einmal, dass die Bürgerinnen und Bürger schon  1953 einen zusätzlichen Haltepunkt Lüntenbeck forderten – und bekamen, indem sie ihn selbst errichteten.Nicht nur Güter wie Kohle oder anderes Material für die anliegenden Zechen wurden auf den Schienen dieser Bahnstrecke transportiert, auch Personenverkehr gab es.

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Heute rollt dort zwar kein Zug mehr, aber die Vielzahl der Menschen, die hier mit Rad, zu Fuß oder auf Rollerskates unterwegs sind zeigt, wie gut die Nordbahntrasse angenommen wird. Das Stadtgebiet Wuppertal ist bergig, radfahren macht nicht wirklich Spaß, ist nicht komfortabel (für Leute, die nicht ganz so fit sind) und auch nicht unbedingt für Kinder geeignet. Die Nordbahntrasse ist dagegen eine ebene Strecke, die streßfreie Sonntagsausflüge ermöglichen kann.

An dieser Stelle ist der Charakter der damaligen Bahnstrecke noch zu erkennen (ehemaliger Bahnsteig).Bauzäune sind immer wieder zu sehen. Auch wenn die gesamte Nordbahntrasse auf einer Streckenlänge von 23 Kilometern komplett befahrbar ist, sind noch Arbeiten nötig. Darauf weist die WuppertalBewegung auf ihrer website hin.

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Unübersehbar, auch heute, nach dem Rückgang der Industriellen Produktion: die Bahn im Dienste der Industrie und des Bergbaus. Ehemalige Bahngleise, die früher als Zubringer zu anliegenden Fabriken oer Zechen dienten, sind nun Wege und Zufahrtswege für die Nordbahntrassen-Besucher-/innen.

 

Auch aufgrund der Zufahrtswege zur Nordbahntrasse fühlte ich mich beim Radeln an den Radschnellweg 1  (RS1 Ruhr, Bericht hier: https://fahrrad3gruen.wordpress.com/2016/05/17/ruhrgebietserkundung-heute-der-ruhrtalradweg-hattingen-essen/ ) erinnert. Ein Weg frei von Autos, mit Zufahrten-/Ausfahrten wie bei einer Autobahn. Und meist ist es ein entspanntes Miteinander von Fahrradfahrer-/innen, Fußgänger-/innen, Laufsportler-/innen und Skater-/innen. Nur breiter könnte der Weg sein… doch dann wäre die Nordbahntrasse wohl noch teurer geworden bzw. hätte die Stadt Wuppertal erst recht nicht mitgemacht. Auf ihrer Seite kritisiert die Wuppertalbewegung die Stadt Wuppertal für ihre Verhalten gegenüber dem Projekt Nordbahntrasse (alle Website-Adressen am Ende dieses Blogbeitrags). Die Sichtweise der Stadt findet sich ebenfalls auf einer unten genannten Adresse.

Das ist das verrückte am Ruhrgebiet. Dichte Besiedlung, oft geht eine Stadt in die nächste über, nur die Ortsschilder lassen erkennen, dass man nun in einer anderen Stadt ist. Entlang der Nordbahntrasse könnte man denken, man ist am Stadtrand Richtung Land unterwegs: Industriebrachen und viele Pflanzen säumen den Weg.

 

 

(…oder bin ich nun doch im Wald? Auch das hier sieht man am Wegesrand der Nordbahntrasse)

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Und dennoch: die Nordbahntrasse geht durch das Wuppertaler Stadtgebiet, von W-Elberfeld bis W-Barmen.

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..und wieder eine Ausfahrt auf der Nordbahntrasse.

 

Die Symbole der einzelnen (Fern-)Radwege sind: gelbes Symbol bedeutet „deutsche Fußballroute“, das grüne Viadukt-Symbol ist das Zeichen für die Nordbahntrasse. Das orange Schild bezeichnet den Bergischen Panorama-Weg.

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Pflanzen und Industriebrachen am Wegesrand.

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Die HALTESTELLEN der Rheinischen Bahn:

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in diesem Zusammenhang wirkt das Wartehäuschen kurios.

 

Na wenn kein Zug fährt, fahre ich eben selbst! Oder doch, einen Zug gibt es, zumindest einen stilisierten😉

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aber… hey, da stehen doch zwei Fahrgäste!

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Oooh, ein Radweg, wildes Grün und Industriebrachen am Wegesrand…langweilig, denkt Ihr? Aber nein!

Die Nordbahntrasse bietet auch Action an… naja zumindest etwas (in der Hauptsache ist man doch hier, um sich zu erholen).

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Wooow, ich bin noch nie auf einem Radweg durch einen Tunnel gefahren!

Nur mit dem Auto…

Auch hier heißt es selbstverständlich: LICHT AN.

Bilder sind das eine, aber Videos können noch viel mehr die Atmosphäre fühlbar machen. Unter diesem Link kann man sich ein Video meiner Fahrt durch den ersten Tunnel (ab W-Vohwinkel gerechnet) ansehen:

https://www.dropbox.com/s/za390ngp8iajsrn/20160807_145945.mp4?dl=0

 

Komisch, wenn es dann plötzlich wieder hell wird…

Aussicht auf das Stadtgebiet.

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Eine wildere Haltestelle. Auch eine Art von Design.

 

Oh, an der Unterführung „Klausen“ gibt es sogar noch ein Gleis!

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Unterführung Klausen

Und genau darunter finden sich Bilder von Martin Heuwold (und anderen).

 

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Veröffentlichung aller Bilder an der Unterführung  Klausen  mit freundlicher Genehmigung des Künstlerischen Leiters Martin Heuwold.

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Bilder: Martin Heuwold (und andere). Fotografien: die Autorin

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Bild: Martin Heuwold.

 

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 Bild: Martin Heuwold (und andere).

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Bild: Martin Heuwold.

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Künstler(in) unbekannt.

 

 

 

Und dann war ich endlich angekommen am Draisinenbahnhof Wuppertal- LOH.

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Fahrradfreundlicher Fahrradständer (Parkplatz)

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Dort gibt es noch einen richtigen Bahnsteig. Auf Gleis 3 kann man kostenlos mit der Draisine eine Rundtour fahren.

Auf dem Bahnsteig hat die WuppertalBewegung außerdem ihren Infostand. Ich kam bald mit einer Dame und einem Herrn in ein nettes Gespräch. Nebendran im ehemaligen Bahnhofsgebäude gibt es das Café „Tacheles“, betrieben von ehrenamtlichen Mitarbeiter-/innen. Eine freundliche Atmosphäre und faire Preise erwarteten mich dort. An dieser Stelle ein herzliches Danke für die ehrenamtliche Arbeit !

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Zugang zum Café Tacheles vom Stadtgebiet aus.

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Eine Draisine unbesetzt im Bahnhof und einmal im Betrieb….

…mit fränkischer Firmenwerbung.

 

 

Wenn man sich eine Zeitlang am Wegesrand hinsetzt und lauscht, hört man verschiedene Sprachen. Die Nordbahntrasse wirkt als ein friedlicher Ort, an, dem verschiedene Menschen gut miteinander auskommen können. Das sei auch das Ziel des Projekts, so schreibt es die WuppertalBewegung auf ihrer website.

 

Gut gestärkt und erleichtert, weil die Sonne gerade nicht runterbrannte fuhr ich weiter Richtung Wuppertal-Nächstebreck (und Sprockhövel).

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Die Signale stehn auf GRÜN!

 

Noch einige TUNNEL sollten kommen.

 

Die letzten Ausläufer des Stadtgebiets Wuppertal. Es muß der Stadtteil Barmen gewesen sein.

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Der ADFC ist auch regelmäßig an der Nordbahntrasse vertreten.

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Die Haltestelle Wuppertal-Wichlinghausen.

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Neben dem Areal zum Turnen (und ich glaube auch, skaten) direkt am ehemaligen Bahnsteig ist W.-Wichlinghausen  einer der wichtigsten Punkte der ganzen Nordbahntrasse: schräg gegenüber dem Bahnsteig gibt es eine Skaterhalle („Wicked Woods“) und das Café Nordbahntrasse ( http://www.wichernhaus-wtal.de/index.php/berufliche-integration/beschaeftigungsangebote-fuer-alle-altersgruppen/cafe-nordbahntrasse ).

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Rechts im Bild (Ausschnitt): Skaterhalle und angrenzend das Café Nordbahntrasse.

An der Haltestelle W-Wichlinghausen ist erstmals auch eine Wiese, auf der man sitzen, plaudern, spielen oder toben kann.

 

 

Ob des schee is in Schee? Mal schauer…

(Ob das schön ist in Schee? Mal nachschauen…)

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Bisher fuhr man an Freiflächen vorbei, eben, manchmal bebaut mit ehemaligen Industriegebäuden oder Bahnhofshäusern, die inzwischen umgenutzt werden.

Jetzt: Szenenwechsel. Einen Zug, der hier durchfährt, kann man sich gut vorstellen. Die große Bauart einer Lok mit Waggons paßt zu diesen hohen, steilen Wänden. Als Radfahrer-/in ist man beim Durchfahren der Strecke doch beeindruckt, so klein kommt man sich vor… . Solange nichts herunterkommt und die Wände halten, kann man beruhigt vorbei radeln.

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Felsabschnitt Bramdelle

 

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Nach Wuppertal (wenn das Stadtgebiet dann mal zu Ende ist) öffnet sich die Landschaft und neben der Trasse sind nicht nur mehr Häuser, sondern auch grüne Hügel und Bäume zu sehen: Landkreis Ennepe-Ruhr (Autokennzeichen: EN). 23 km lang habe ich nun das Stadtgebiet Wuppertal durchquert.

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Dieser Wegabschnitt liegt im „Dolinengelände am Hölken.“ Für die geologisch Interessierten hier die Infotafel dazu:

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Endlich freie Sicht…

 

Doch die Klauen der Stadt reichen weit… noch ist man nicht ganz draußen. Der Haltepunkt Bracken ist gleichzeitig der Bahnhof Wuppertal-Nächstebreck…..

…..der einmal sehr bedeutend für die Bevölkerung gewesen war:

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Noch ein Relikt aus der aktiven Bahn-Zeit der Strecke:

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Und weiter geht´s….

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Bin ich plötzlich…

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…im Wald??😉

 

 

Uuuuaah, da soll ich reinfahren? Das sieht aus wie ein Gefängnis…. Die zwei Damen, die vor mir fuhren, waren ebenfalls nicht begeistert: es ist doch einige Grad kühler da drin. Ist aber ganz angenehm, wenn es sommerliche Temperaturen hat.

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Der Schee-Tunnel.

 

Neben dem Tunnel-Eingang: KEIN ZUGANG FÜR MENSCHEN.

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..ob die Fledermäuse Fans der Operetten von Johann Strauß sind?

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 In Schee endet die Nordbahntrasse. Danach kann man auf der Kohlebahntrasse weiter Richtung Hattingen fahren.

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STRECKENÜBERSICHT der Bahnlinien Rheinische Bahngesellschaft

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Die Zeichen ganz oben auf dieser Tafel werden mich ab jetzt begleiten (das müssen alles Bergmanns-Werkzeuge sein… wird Zeit für einen Besuch im Bergbaumuseum Bochum…)

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Das Bahnhofsgebäude des ehemaligen Bahnhofs Schee. Schee sieht´s aus… Es ist in Privatbesitz, daher ist Betreten nicht erlaubt. Wer möchte schon, dass fremde Leute ins eigene Wohnzimmer reinlaufen…

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eine Uhr am  eigenen Haus…ist nicht verkehrt, finde ich.🙂

 

Nach dem Bahnhof Schee geht es hier runter Richtung Hattingen. Die ganze Zeit hatte ich auch das Gefühl, an einem Fluß entlang zu fahren… doch hier war kein Fluß, sondern entweder pflanzliche Wildnis, Häuser oder Felsen oder – Autostraße.

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Es macht hier noch mehr Spaß, zu fahren… weil immer weniger Leute unterwegs sind. Richtig sausen ist nun möglich… (bei trüben Wetter ist die Nordbahntrasse wohl auch leerer als an diesem sonnigen Sonntag).

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Freie Sicht…

 

 

Dieser Wegweiser  (folgendes Bild) hat mich zuerst in die Irre geführt. Vor meinem Ziel Hattingen wollte ich Sprockhövel erreichen. Die Kohlebahntrasse wird von einer Landstraße (in Sprockhövel: Wuppertaler Straße) unterbrochen, gegenüber läuft sie weiter – doch nebenan geht die Straße in den Ort rein. Ich irrte fast 30 Minuten in Sprockhövel (es gab auch Ober-Sprockhövel, die Großstadt auf dem Land!😀 herum, beobachtete eine Fußballmannschaft, die auf dem Sportplatz ihr Spiel beendet hatte und grade den Platz verließ, fragte zwei Passanten nach dem Weg… um dann doch wieder die Trasse zu finden. Schnauf. Es war schon später gewesen… Kurios in Sprockhövel: es gibt eine ehemalige Kirche, die nun ein Wohnhaus ist. Sie diente mir als Orientierungspunkt zusammen mit der Straße namens „Im kühlen Grunde.“ (es gibt ein furchtbares Volkslied mit ähnlichem Namen, dass mal ein Chor, in dem ich Mitglied gewesen war, gesungen hatte. Nun, diese schreckliche Erinnerung hatte auch ein Gutes: Der Liedtitel half mir, mir den Weg zu merken).

Ach ja und Bossel ist ein Stadtteil der Großstadt Sprockhövel. Der Name dieses Ortes wird mir erst mal in Erinnerung bleiben😉

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 Schade, verpaßt… wäre bestimmt lustig gewesen....

 

 

Der LETZTE TUNNEL für heute.

 

In Hattingen angekommen, fuhr ich in Richtung Altstadt. Mithilfe der BVA-Karte, in der einzelne Straßen von Orten verzeichnet sind, fand ich zum Bahnhof. In Hattingen war der Startpunkt einer anderen Tour gewesen ( https://fahrrad3gruen.wordpress.com/2016/05/17/ruhrgebietserkundung-heute-der-ruhrtalradweg-hattingen-essen/ ), so erkannte ich manche Ecken wieder.

Einflugschneise zu Hattingen:

 

 

Das ist das Schöne am Ruhrgebiet: der Nahverkehr ist gut vernetzt. Der Zug, bzw. S-Bahn fährt nach Essen, die Straßenbahn 308 (beide Haltestellen sind nur wenige hundert Meter voneinander entfernt) nach Bochum. Wieder konnte ich während der Fahrt die Orte Hattingen und Bochum nicht auseinanderhalten, weil die Besiedelung so eng ist.

Schön war es…und ein paar nette Menschen habe ich auch getroffen. Beim nächsten Mal möchte ich noch weiter fahren… dann hält mich auch das Fotografieren nicht mehr so lang auf😉

 

 

 

Ein großes Lob an dieser Stelle!

http://nordbahntrasse.de/

  • Die Darstellung und Sichtweise der Stadt Wuppertal:

https://www.wuppertal.de/tourismus-freizeit/gruenes_wuppertal/trassen/102370100000154340.php

 

Verwendete Radwanderkarte:

https://www.fahrrad-buecher-karten.de/index.php/regionen/nordrhein-westfalen/ruhrgebiet-ost-fahrradkarte.html

 

Stadt Sprockhövel: https://www.sprockhoevel.de/

 

 

 

 

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Allgemein, FAHRRAD, Technik im Alltag

What´s an app? Oder doch ned?

Menschen zu beobachten ist immer interessant. Wer es wissenschaftlich mag, die oder der studiert Soziologie. Ich hatte in meinem Erststudium Soziologie als Nebenfach, im Hauptfach Volkskunde-/Kulturgeschichte (= Kulturwissenschaft) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Beide Fächer behandeln auf ihre Weise Alltagskultur. Dieser Blogbeitrag widmet sich einem Teil der Alltagskultur – der Mobilfunknutzung.

Im Frühjahr 2015 war es soweit: auch ich bekam ein Smartphone. Zuerst wollte ich keins, weil ich es für unnötig hielt. Zuviel Streß, die Vorstellung, ständig online und erreichbar zu sein über verschiedene Kanäle, nicht nur über das Telefonselbst, erschien mir als furchtbar. Aber irgendwie war ich auch neugierig… Reine und grundsätzliche Ablehnung alles Neuem ist mir fern, erst recht im Technikbereich.Ebenso finde ich es schwierig, wenn alle immer nur positiv über neue technische Erfindungen reden.

Das Smartphone im Frühjahr 2015 war (und ist noch) ein Nokia Lumia 610 (Mitte im Bild). Günstig von einem Freund bekommen, 30€, das paßt erst mal, dachte ich. Es hat ein angenehmes Design, das die Augen nicht überfordert; man kann die Kacheln auf dem Eröffnungs-Bildschirm in verschiedenen Farben einstellen, blau erschien mir am angenehmsten. Unterwegs auch mal E-mails lesen, weniger verpassen, gleich antworten können… keine schlechte Sache! Allerdings ist das Leben auch stressiger geworden. Es ist nicht so einfach den Drang zu unterdrücken, alle paar Minuten oder jede Viertelstunde mal nachzusehen, ob es was Neues gibt. (Gut, inzwischen mehr als früher, als der Reiz des Neuen noch größer gewesen war). Zuerst wurden eben nur 2x am Tag E-Mails beantwortet, wenn ich eben an einem Rechner saß. Manches nervt; bei anderen Sachen ist es gut, wenn man gleich antworten kann.

So nach und nach entdeckte ich die Vorteile des Smartphones. Mein Freund hatte es richtig erkannt: A. braucht ein einfaches Gerät. Allerdings fand ich es dann schon schade, was alles nicht ging mit dem Nokia Lumia 610, dem Windowsphone: die Fahrradnavigation komoot geht nicht komod mit Windowsphone. Meine Güte! Warum stellt sich Microsoft denn soo an?? Sicher ist eine Navigation drauf, die ich auch schon benutzt habe. Aber die ist für´s Autofahren und ich habe mich an einem Abend im Januar schon mal geärgert, dass ich in der Kälte und schon recht erschöpft am Abend einen riesen Bogen gefahren bin; um dann bei Ziel-Ankunft festzustellen, dass ich einfach nur dsa Campus-Gelände mit dem Rad durchqueren hätte müssen. Nur das geht eben mit einem Auto nicht. Haha.

 

In Sachen Technik bin ich in ständigem Austausch mit diesem guten Freund, der mir das Nokia Lumia 610 verkauft hat. Ich teilte ihm mein Bedauern mit, dass komoot nicht funktioniert. Bei meiner Pfingsttour durch Unterfranken 2015 hätte ich es gut gebrauchen können; der Meiningen-Haßfurt-Radweg ist so schlecht ausgeschildert, dass ich mich elend verfuhr. Ich machte die Erfahrung, dass ich immer weiterfuhr, weiterfahren konnte, auch wenn ich schon völlig erschöpft war. Ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt, in einer der Rasthütten am Wegesrand schlafen zu müssen und die Jugendherberge in Königsberg/Unterfranken nciht mehr zu erreichen. Ein freundlicher Passant in einem Dorf brachte mich mit dem Auto dann zur Jugendherberge. Dafür war ich sehr dankbar.

Lachender Kommentar meines guten Freundes dazu: „…man hatte ja nicht absehen können, dass es solche Ausmaße annehmen würde.“ Ich muß heute noch grinsen über diesen Satz.Und sein zweiter Lieblingssatz, wenn er mich zitiert (aus dem Jahr 2014):“Frau St. braucht kein Smartphone.“ Auch diese Woche muß er sich wohl scheckig gelacht haben, als ich ihm vom Samsung-Angebot erzählte.

Was ich am Smartphone am meisten mag ist, dass man fotografieren kann. Vor ein paar Jahren hatte ein ehem. Studienkollege mir eine Digitalkamera verkauft. Gutes Stück, ich benutze es heute noch gern. Die analoge Fotografie hat nicht an Reiz und Schönheit verloren, aber sie ist eben eins: umständlich. Was war das für ein Aufwand, Bilder für den Vortrag in der Berufsschule zu bekommen… man mußte entweder Farbkopien aus Büchern machen oder selbst losziehen und – wie ich es gemacht hatte – fotografieren, den Film abgeben, auf die Bilder oder die Dias warten. Für meinen Vortrag über Bodendeckerpflanzen auf Gräbern im Rahmen der Friedhofsgärtnerausbildung hatte ich Dias nach meinen Fotografien machen lassen. Wenn man die heute sieht, wirkt das, als ob man im Museum wäre.

Auch das eher mühsame Notieren von Daten von einem Plakat braucht man nicht mehr zwangsweise machen (und wieder vergessen, bzw. den Notizzettel verlieren). Einfach das Plakat abfotografiert! Der elektronische Notizzettel verschwindet nicht so schnell, man muß aber an ihn denken. Die Auflösung ist für so ein einfaches Gerät erstaunlich gut. Nachteil: Objekte, die eigentlich näher an der Handykamera sind, erscheinen auf dem Bild weiter weg zu sein. Kleine Filme lassen sich auch drehen. Dazwischen sollte man aber auch wieder was löschen, denn: der Speicherplatz ist begrenzt.

Es war schon ein großer Sprung vom einfachen kleinen Mobiltelefon (jeder englische Muttersprachler wundert sich über das „deutsche“ Wort „Handy“, das eigentlich ein Adjektiv ist und soviel wie „praktisch“, „handlich“ bedeutet) von LG (links im Bild) zum Smartphone. Zwar gibt es beim LG auch einen Menupunkt „chat und dating“, aber bei dem kleinen Bildschirm ist alles reduziert. Die allerersten Geräte zu Beginn der 1990er Jahre waren dick und klobig, zuerst mußte man noch ein Köfferchen mit Kabel dran mit sich rumschleppen. Dann wurden die Telefone für unterwegs immer kleiner, schmaler und jetzt werden wie wieder größer, bleiben aber schmal. Man könnte ein smartphone auch „Taschencomputer“ nennen.

Bisher war ich zufrieden mit dem Smartphone „WindowsPhone“ von Nokia. Ich bin weiterhin eine Freundin von Papierkarten, deren Akkumulator nie leer wird. Dennoch, irgendwie ärgerte mich das mit komoot schon… manchmal wäre es doch gut, mal elektronisch was nachsehen zu können, was auf der Papierkarte unklar erscheint – oder man hat diese zuhause vergessen (auch schon passiert, grrr).

Viel Geld will ich für Technik grundsätzlich nicht ausgeben. Sooo wichtig wie für meinen guten Freund ist sie nicht, da gebe ich eher mehr Geld für meine geliebten Fahrräder aus. Außerdem ist da noch die Frage nach der ethischen Verantwortung… Spätestens das Theaterstück „Die Agonie und Ekstase des Steve Jobs“ am Theater Dortmund (grandios gespielt von Andreas Beck als Solopart, auch wenn Steve Jobs wohl nicht diese Leibesfülle hatte😉 ) hat mir klar gemacht, unter welchen furchtbaren Bedingungen Elektronische Geräte meist in Asien für den europäischen Markt gefertigt werden. Dann lieber ein gebrauchtes Gerät statt ein völlig Neues; einmal Leid weniger.

Allerdings war jetzt im Sommer 2016 eine neue Sache hinzugekommen.

Seit Mai bin ich in einem anderen Sportkurs dabei. Diese Sportart hatte mir schon an der Uni Jena großen Spaß gemacht; sie war Teil des Kurses „Fit durch Spiel“, bei dem verschiedene Ballsportarten gespielt werden. Inhalt des Kurses ist vor allem die Freude an der Bewegung und das Spielerische.Einen ähnlichen Kurs gibt es beim Hochschulsport an der TU Dortmund auch, aber dort wurde nicht Floorball gespielt. Schade.

Und jetzt ist mein Sportkurs bei WhatsApp. What´s an app?

Eine Bekannte hatte mich schon vor Monaten gerügt, dass ich dieses ach so praktische „tool“ nciht nutzen würde. Wohl ist mir bei diesem Dienst bis heute nicht. Noch offensichtlicher ist hier, dass ein amerikanischer Geheimdienst die Daten aller WhatsApp-NutzerInnen sammelt. Schließlich könnten wir alle Terroristen und Terroristinnen sein, nicht nur, wenn man wütend blickende Smileys verschickt oder Schimpfwörter benutzt… uuuuuuaaaahhhh…..

Na die Sportgruppe ist es mir wert, dachte ich.

Und mein guter Freund teilt mir auf meine Anfrage, warum WhatsApp sich nicht aufs Nokia-Gerät laden lasse, mit: „Du bist genau 14 Tage zu spät dran. Windows 7.9 wird nicht mehr unterstützt.“

Arrgh. Oh Microsoft, jetzt ist es aber wirklich genug!

Im Gesichtsbuch suchte ich nach Leuten, die ein whats-app-fähiges Smartphone abzugeben hätten. Ein Kollege wunderte sich daraufhin grinsend, ob es noch nicht-whatssappfähige Handys gäbe… Und schneller als ich dachte meldete sich eine Kollegin und – nun habe ich seit Donnerstag den 14. Juli 2016 ein Samsung S 4 (rechts im Bild).

Kein einfaches Lumieren mehr, nein, jetzt wird in ganze elektronische Galaxien abgetaucht! – nein, äh aufgestiegen (wir sind ja im Weltraum, hust). An dieser Stelle noch mal großen Dank an die Kollegin! Auch wenn das Glas ein paar Brüche hat bin ich sehr zufrieden mit dem Gerät. Am Anfang war es etwas Gefrickel, die sim-Karte aus dem Nokia raus und ins samsung-Gerät  reinzubekommen, dann lief das Ding aber.

An die Bedienung muß ich mich aber gewöhnen. Die vielen zusätzlichen Funktionen (eben, weil beim Betriebssystem Android mehr Apps möglich sind) machen die Benutzerinnenoberfläche unübersichtlich. Ich suche immer noch, wo was ist. Auch ist es nervend, wenn das Bild des letzten Gesprächspartners im Facebook-Messenger immer sichtbar ist. Ich hatte heute bei Whats-App den Absende-Button plötzlich nicht mehr gefunden; weil das Konterfei eines Freundes genau über diesem lag. Allgemein bedeutet die Oberfläche des Samsung S4 mehr Streß für die Augen. Ein paar Apps habe ich schon rausgeschmissen, weil ich sie nicht will noch brauche.

Das Samsung-Smartphone ist leichter, schmäler und hat sogar ein größeres Display. Beim Fotografieren ist das Bild – so mein Eindruck – schärfer (für genaue Daten müßte ich erst nachsehen) , aber die Handhabung ist schwieriger als beim Nokia. Ich habe ein paar Mal schon ungewollt den Filmauslöser gedrückt, weil dieser auf dem Display groß zu sehen ist. Beim Nokia geht die Filmerei nicht gleich los, man muß erst umschalten, dann ist der Startknopf der selbe wie beim Fotografieren. Beim Samsung sind Film- und Foto-Startknopf auf ein und demselben Bildschirm. Außerdem weiß ich gar nicht so recht, wie ich das Ding beim Fotografieren halten soll… wenn ich es halte wie das Nokia-Teil, verstelle ich ungewollt die Lautstärke des Klingelns. So hat jedes Gerät seine Eigenheiten.

Das Nokia Lumia 610 wird nun vorerst zur „Taschenuhr“: weil ich es zeitlich immer noch nicht zum Uhrmacher (der noch was taugt, so wie ich es bisher sehe) geschafft habe, um neue Batterien bzw. Armbänder an meine Armbanduhren ranzumachen, wird das Nokia mir die Zeit sagen. Ohne Uhr unterwegs zu sein… das geht höchstens mal im Urlaub. Außerdem ist die Terminübersicht klarer strukturiert als beim Samsung. Aber immer 2 Geräte mit dabei haben? Hm.  Doof nur, dass, je mehr Funktionen ein Smartphone hat, der Akku umso schneller leer ist.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Digital fotografiert…

 

 

 

 

 

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